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Paul Strohmaier

 

Dr. Paul Strohmaier
Universität Trier
FB II: Romanistik
Raum B-217
54286 Trier
strohmai@uni-trier.de

Dissertation: Diesseits der Sprache. Immanenz als Paradigma in der Lyrik der Moderne (Valéry, Montale, Pessoa)

Habilitationsprojekt: Traumpoetiken im 17. Jahrhundert

weitere Forschungen: romanische Lyrik, Diskurse der Moderne, Modellierung sozialer Räume in der Literatur, Literatur und Reise

Untersucht werden sollen ‚Paragesellschaften‘ (vor allem banlieues) in der französischen Literatur seit der Dekolonisierung. Fiktionale Werke unterlaufen bisweilen die diskursive Trennung von ‚Mehrheits-‘ und ‚Parallelgesellschaft‘ oder machen sie als Kapitel in einer Archäologie sozialer Exklusion begreifbar. Dies soll vor allem vor dem Hintergrund des publizistisch und medial geführten Diskurses in Frankreich behandelt, wobei der Frage nachgegangen wird, inwiefern das Phänomen mit einer immer prekärer werdenden Definition einer „französischen“ Identität und ihrer Erzählbarkeit in Zusammenhang steht.

Paul Strohmaier: „Tahiti oder Europa als Insel. Bougainville, Diderot und der sauvage raisonneur“, in: Berndt/Fulda (Hrsg.): Erzählende und erzählte Aufklärung, Hamburg: Meiner, 2017. (in Druck)

Paul Strohmaier: „Exklusion und Utopie. Zur Ambivalenz paralleler Sozialität im Werk Boualem Sansals“, in: Teresa Hiergeist (Hrsg.): Parallel- und Alternativgesellschaften in den Gegenwartsliteraturen. Würzburg: Königshausen & Neumann, 2017, 273-296.